23. April 2012
In der Bundesrepublik Deutschland leben laut einer Studie etwa 7,5 Millionen Analphabeten
Früher galt Deutschland als das Land der Dichter und Denker, heute strebt man vollmundig die „Bildungsrepublik“ an. Tatsächlich ist Wissen, umgesetzt in produktive Arbeit und Innovationskraft, eines der wenigen Pfunde, mit denen unser rohstoffarmes Land wuchern kann. Trotz aller Defizite hält unser Bildungs- und Ausbildungssystem im internationalen Vergleich gut mit. Daß jedes Jahr mehr als 150.000 meist hervorragend qualifizierte Deutsche ihr berufliches Auskommen außerhalb Deutschlands suchen, ist der beste Beweis dafür. Und dennoch hat die Bildungsrepublik auch eine andere Seite – eine, über die in Deutschland ungern geredet wird. Diesen Beitrag weiterlesen »
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23. April 2012
Die Entgelte und Boni der Dax-Manager sind schon unverschämt – aber die Besitzer von Heuschrecken-Fonds kassieren noch dreister ab
Heuschrecke müßte man sein! Die Spitzenverdiener unter den Managern dieses Geldfonds-Typs haben bei ihrer Vergütung für das vergangene Jahr wieder einmal kräftig zugegriffen. Ray Dalio, der 62 Jahre alte Gründer der größten Hedgefonds-Gesellschaft Bridgewater Associates mit Sitz in den USA, hat 2011 insgesamt 3,9 Milliarden Dollar verdient – so jedenfalls das Fachmagazin Absolute Return, das jährlich die Einkommen für die reichsten 25 Hedgefonds-Manager berechnet. Diesen Beitrag weiterlesen »
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23. April 2012
Dominique Strauss-Kahn und die käufliche Liebe: Schmuddelgeschichten aus Frankreich
Als Dominique Strauss-Kahn im Mai letzten Jahres in Handschellen abgeführt wurde, nachdem er ein Zimmermädchen in seinem Luxushotel zum Oralverkehr gezwungen hatte, prasselten nicht nur die Blitzlichter auf den IWF-Chef hernieder, sondern auch sämtliche Sünden seiner Vergangenheit. „Le Grand Seducteur“, der große Verführer, so nannte ihn schon das Journal du Dimanche vor vier Jahren, als ihn eine seiner Angestellten beschuldigte, sie zu einer Affäre gezwungen zu haben. Der Fall ging nicht bis vors Gericht, die junge Frau bekam eine neue Stelle, doch ein schaler Nachgeschmack blieb. Diesen Beitrag weiterlesen »
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23. April 2012
Der linke Journalist Patrick Gensing beklagt in einem Tagesschau.de-Beitrag die Veröffentlichung des Namens des Vergewaltigers und Mörders der elfjährigen Lena aus Emden, David H. Die Tat hatte bundesweit für Entsetzen und Betroffenheit gesorgt. Der Täter hat das Verbrechen bereits gestanden. Veröffentlicht wurde der Name durch das rechte Online-Nachrichtenportal DeutschlandEcho. Nach dem Tagesschau.de-Beitrag hätten etliche Kritiker der Namensnennung nun Anzeige gegen DeutschlandEcho erstattet, wie das Portal mitteilte. Die Betreiber sind aber zuversichtlich, richtig gehandelt zu haben, und berufen sich auf einschlägige Gerichtsurteile. „Strafbar wäre lediglich ein Aufruf zur Lynchjustiz – nach einem solchen sucht man auf DeutschlandEcho allerdings vergebens“, so das Portal. Auch nach dem Pressekodex ist die Veröffentlichung des vollständigen Namens „ausnahmsweise dann gerechtfertigt, wenn dies im Interesse der Verbrechensaufklärung liegt und Haftbefehl beantragt ist“. Fragwürdig ist auch, warum Gensing sein Herz für Schwerverbrecher ausgerechnet in diesem Fall entdeckt. Denn in anderen Fällen – wie beispielsweise rund um die Causa NSU – sucht man vergebens einen empörten Beitrag Gensings, wenn Namen genannt werden. Der Verdacht liegt nahe, daß hier lediglich DeutschlandEcho diskreditiert werden soll. Gensing versuchte auch unterschwellig, einen zweifelhaften Zusammenhang zwischen dem Nachrichtenportal und Lynchaufrufen gegen den ersten – mittlerweile freigelassenen – Tatverdächtigen herzustellen.
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23. April 2012
Die Stuttgarter Polizei ist wohl mit der Verhütung und Aufklärung von Straftaten nicht ausgelastet. Deshalb betätigt sie sich jetzt auch als Gesinnungspolizei. 13 Personen im Alter von 19 bis 33 Jahren, die „zur rechten Szene“ gehören, erhielten Besuch von Beamten, meldete die Südwestpresse. Die ungebetenen Besucher wollten ihren Gästen „ins Gewissen“ reden, hieß es. Es sei auch „Hilfe zum Ausstieg“ angeboten worden. Als sei dies nicht skandalös genug, wurde als Motiv auch noch wörtlich „eine Verunsicherung der rechtsextremistischen Szene“ genannt. Nicht nur in Mitteldeutschland, sondern auch im Südwesten der Republik strahlt das verflossene Stasi-Regime offenbar einen zunehmenden Charme aus.
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23. April 2012
Im brandenburgischen Fichtenwalde wurde am 26. März ein Zahnarzt brutal ausgeraubt. Zwei junge Ausländer stießen den Mann mit dem Kopf gegen einen Türrahmen und drohten, ihm mit einer Gartenschere einen Finger abzuschneiden, wenn er nicht sein Geld herausgebe. Obwohl das Opfer der Forderung nachkam, setzten die brutalen Räuber ihre Drohung offenbar aus reinem Spaß an der Gewalt in die Tat um und schnitten den Finger ab. Dann ergriffen sie die Flucht. Der Zahnarzt behandelte sich zunächst selbst und rettete sich anschließend in einen Supermarkt, wo er zusammenbrach. Er mußte einer Notoperation unterzogen werden.
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23. April 2012
Der sächsische Staatsminister Dr. Johannes Beermann ließ im Namen der sächsischen Staatskanzlei, deren Leiter er ist, Zeitungsanzeigen in dem Blatt Jewish Voice from Germany schalten, obwohl er selber dem Beirat der Publikation angehört. Kritiker werfen ihm einen „Interessenkonflikt“ vor. Zwar wurde bisher nicht der Vorwurf der Korruption laut, die Anzeigenschaltung verstoße allerdings „gegen Anstand und gute Sitten“. Die Anzeigen in der Nischenzeitung wurden mit jeweils 10.000 Euro dotiert, insgesamt viermal sollen sie geschaltet werden. Der Minister erklärte, es handle sich dabei um Imagewerbung für den Freistaat. Der Beiratsposten sei nicht vergütet und nur ein Zeichen für einen „weltoffenen Geist“ – daher gäbe es auch keinen Interessenkonflikt. Der NPD-Abgeordnete Arne Schimmer vermutet allerdings, der Minister und Jewish Voice-Beirat betreibe „eine Kofinanzierung dieses offenkundig höchst zuschußbedürftigen Zeitungsprojekts“ auf Kosten der Steuerzahler.
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23. April 2012
Dieser „Skandal“ war gewiß einkalkuliert, zumindest bescherte er den Verursachern ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit. Die Schweizer Zeitschrift Weltwoche schockierte zarte Gemüter im April mit einem Titelbild, das einen Zigeunerjungen zeigt, der mit einer Waffe direkt auf den Betrachter zielt. Dazu die provokante Zeile: Die Roma kommen: Raubzüge in die Schweiz. Familienbetriebe des Verbrechens. Prompt hagelte es Anzeigen, unter anderem vom Zentralrat Deutscher Sinti und Roma und dem österreichischen Profil-Journalisten Klaus Karmolz.
Die Welle der Empörung wollte gar nicht mehr abklingen. „Rassismus“ und „Antiziganismus“ tönte es aus allen Ecken. So verglich die Schweizer Schriftstellerin Sibylle Berg die Zeitschrift mit dem Stürmer der NS-Zeit. Und die Bildagentur, von der die Weltwoche das Foto bezogen hatte, monierte eine Sinnentstellung. Das Foto habe mit der Schweiz gar nichts zu tun, es sei bereits 2008 auf einer Müllhalde im Kosovo aufgenommen worden. Diesen Beitrag weiterlesen »
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23. April 2012
Am 15. Mai 1952 veröffentlichte der deutsche Raketeningenieur Wernher von Braun in den USA seine Pläne für eine bemannte Marsmission. Er begann 1948, einen Roman über eine Reise zum Roten Planeten zu schreiben, der auf genauen ingenieurtechnischen Berechnungen basierte. Der Roman wurde erst 2006 veröffentlicht, die Berechnungen hatten aber bereits damals ein breites Publikum gefunden und wurden 1953 auch in Deutschland als Das Marsprojekt publiziert. Von Braun hatte bereits während des Zweiten Weltkriegs an Raketen geforscht und war unter anderem führend an der Entwicklung der berühmten V-2-Rakete beteiligt. Nach dem Krieg legte deutsche Raketentechnik in den USA den Grundstein für das amerikanische Raketen- und Weltraumprogramm. Deutsche Wissenschaftler wurden in die USA verschleppt und mußten dort weiterforschen, so 1946 auch von Braun. 1959 wurde er der NASA unterstellt und bekleidete führende Positionen bis hin zum stellvertretenden Direktor.
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23. April 2012
2011 sind lediglich 7.917 Ausländer auf dem Luft- oder Landweg aus Deutschland abgeschoben worden, wie die Bundesregierung mitteilte. Überdies gab es auf Flughäfen, an Land- und Seegrenzen insgesamt 8.659 Zurückweisungen und Zurückschiebungen. Nicht immer gelangen die Ausweisungen. 122 scheiterten aufgrund von Widerstandshandlungen, 39 aufgrund der Weigerung von Pilot oder Fluggesellschaft, den Abzuschiebenden mitzunehmen und 13 an der Weigerung der Zielstaaten, Abzuschiebende aufzunehmen.
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