Der erste Sekretär des Zentralkomitees der SED und Stellvertretende Ministerpräsident der DDR, Walter Ulbricht, schlägt am 23. Januar 1960 in einem Brief an Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU) eine Volksabstimmung über Abrüstung, einen Friedensvertrag und eine Annäherung der deutschen Staaten vor. Der Brief wird ungeöffnet zurückgesandt. Ulbricht präsentierte daraufhin den Inhalt des in Westdeutschland als Provokation aufgefaßten Briefes auf einer Pressekonferenz.
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