Der Oberbürgermeister von Königsberg/Pr. (Kaliningrad), Felix Lapin, kann sich offenbar mit dem Gedanken anfreunden, daß die ostpreußische Stadt, die 1945 sowjetisch besetzt wurde, bald wieder ihren alten deutschen Namen trägt. Ein Grund für die Rückbesinnung auf die deutsche Vergangenheit ist der Tourismus. Der österreichische Standard zitiert den russischen Gouverneur des Oblast Kaliningrad, Georgi Boos, mit der Bemerkung, Touristen würden die Stadt nach wie vor nur als Königsberg und nicht als Kaliningrad kennen. Gegner einer Rückbenennung sind vor allem Kommunisten, Veteranen der Roten Armee und Nationalisten. Sie haben inzwischen ein „Komitee gegen die Regermanisierung Kaliningrads“ gegründet.
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