Auf den Uhlenklippen bei Bad Harzburg wurde am 24. Juni 1950 ein Ostlandkreuz aufgestellt (im Jahre 2000 erneuert). Der Berliner Bürgermeister Ernst Reuter (SPD) und der Vertriebenenminister Hans Lukaschek (CDU) gelobten bei dieser Gelegenheit: „Niemals Anerkennung der Oder-Neiße-Linie!“
In Deutschland gibt es mehrere hundert Ostlandkreuze, von denen sich die meisten auf Friedhöfen befinden. Ostlandkreuze (auch „Kreuze des deutschen Ostens“) sind Gedenkkreuze, die an die Leiden, welche die einst in Böhmen und Mähren lebende deutsche Bevölkerung bei ihrer Vertreibung nach 1945 erlitten hat, erinnern soll. Der Bau der Ostlandkreuze erfolgte in der Regel spendenfinanziert durch die im Bund der Vertriebenen (BdV) organisierten Vertriebenenverbände. Ostlandkreuze befinden sich heute neben Bad Harzburg noch in Geislingen an der Steige (Baden-Württemberg), in Nordstemmen (Niedersachsen) und in Winterbach (Baden-Württemberg).
