Archiv für die Kategorie „Leitartikel“

Abreise der Gens de voyage

Donnerstag, 19. August 2010

2010September1Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy schiebt Zigeuner aus Frankreich ab. Auslöser dafür ist eine Serie schwerer Zusammenstöße zwischen Zigeunern und der Polizei

Sie heben ab: Charter-Flugzeuge Richtung Osten. In den Maschinen sitzen unliebsame Teile der Bevölkerung, die eingesammelt und abgeschoben werden. So geschehen Ende Juli in Paris. Präsident Nicolas Sarkozy hat den „nationalen Krieg“ gegen Straftäter ausgerufen und die ersten, die es trifft, sind Zigeuner. In Frankreich werden die meisten von ihnen elegant als „gens de voyage“ tituliert, was als „fahrendes Volk“ auch hierzulande eine übliche Bezeichnung zu sein pflegte. Doch diese Fahrensleute  – zirka 300.000 an der Zahl – sind im Besitz französischer Pässe und dürfen nicht ausgewiesen werden. Wen jetzt der Zorn des Staatspräsidenten trifft, sind jene Zigeuner, die sich Roma nennen. Zugewanderte aus Rumänien und Bulgarien, die die neue Reisefreiheit als EU-Bürger weidlich ausnutzten und vor knapp zehn Jahren zu ihren Verwandten in den reichen Westen zogen. 15.000 Vertreter dieser Volksgruppe hatten sich rund um Paris, aber auch im Umkreis anderer Großstädte in nicht genehmigten Lagern festgesetzt. (weiterlesen…)

Unter Verdacht

Donnerstag, 19. August 2010

2010September2Wie der „Kampf gegen Rechts“ in der Bundesrepublik Deutschland das Leben ganz normaler Menschen ­zerstört – und die CDU dabei mitmacht

Manchmal trieft Triumphgefühl zwischen den Zeilen eines Zeitungs­artikels. Etwa dann, wenn die linksalternative tageszeitung (taz) vermeldet, sie habe soeben durch einen kurzen Anruf in der Stadt Lüneburg eine „braune Erzieherin“, Birkhild T., arbeitslos gemacht. „Sie ist vom Dienst freigestellt“, habe der Pressereferent der norddeutschen Stadt, Daniel Steinmeier, „keine zwei Stunden nach der Nachfrage der taz“, den beiden linken Autoren Andrea Röpke und Andreas Speit Vollzug gemeldet. Das Wort „Nachfrage“ kann man auch durch Denunzia­tion ersetzen. (weiterlesen…)

Brennende Grenze

Donnerstag, 19. August 2010

2010September3Seit Dezember 2007 sind die Grenzkontrollen zwischen der Bundesrepublik Deutschland, Polen und Tschechien Vergangenheit. Vor allem kriminelle Banden aus Osteuropa freuen sich darüber

Schon sehr bald werden wir auf beiden Seiten der Grenze erkennen, ob zu Polen oder zu Tschechien, daß die Ausweitung des Schengen-Raums keine Nachteile bringt, sondern einen enormen Freiheitsgewinn und ein großes Glück darstellt.“ So äußerte sich der ­damalige Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) in einem Interview am 20. Dezember 2007, einen Tag vor dem Wegfall der Grenzkontrollen. Ob diese Prognose nicht etwas zu gewagt war, fragen sich heute – gut 32 Monate später – immer mehr Deutsche aus den grenz­nahen Gebieten. (weiterlesen…)

Wut im Bauch

Donnerstag, 29. Juli 2010

Nach dem kaltblütigen Mord an einem 22jährigen Hamburger durch einen Migranten organisierten die Freunde des Opfers eine Mahnwache gegen Gewalt – ein Spießrutenlauf für die anwesenden etablierten Politiker

Zorn, Enttäuschung und Unverständnis steht den Menschen ins Gesicht geschrieben. Einige machen ihrem Ärger Luft und traktieren die Politiker auf der Bühne mit wüsten Beschimpfungen. Im Hamburger Ortsteil Harburg brodelt es. (weiterlesen…)

Verräterische Formulierungen

Donnerstag, 29. Juli 2010

Zahlreiche linke Organisationen engagieren sich für Menschenrechte. Der Menschenrechtsreport des US-Außenministeriums enthält interessante Passagen über die Bundesrepublik Deutschland

Wenn „Menschenrechtsgruppen“ sich zu Wort melden, können sie fast hundertprozentig sicher sein, daß bundesdeutsche Medien ihre Botschaften auch übermitteln. Jüngstes Beispiel: Die Organisation „Human Rights Watch“ kritisierte die Bundesrepublik Deutschland, Frankreich und Großbritannien wegen der Verwendung von „Foltergeständnissen“. (weiterlesen…)

Frauen, Fußball, Multikulti

Donnerstag, 29. Juli 2010

Auswärtiges Amt fördert „Frauen-Fußball-Kultur-Festival“ in Berlin

Für den gemeinen Berliner Fußballfreund brechen schwere Zeiten an, denn der Traditionsverein Hertha BSC spielt ab der kommenden Saison nur noch zweitklassig. Da heißt es, nach Alternativen Ausschau zu halten. Einen Vorgeschmack dazu bot das „Frauen-Fußball-Kultur-Festival“, das unter dem Motto „Discover Football“ parallel zur letzten Woche der FIFA-WM in Südafrika stattfand. (weiterlesen…)

Rechtsum!

Freitag, 18. Juni 2010

2010Juli1Sensation in Belgien: 45 Prozent der Flamen wählten national. Auch in den Niederlanden verstärkt sich der Trend nach rechts. Der politische Klimawandel an Maas, Schelde und Rhein setzt sich fort

„Vor mir muß keiner Angst haben.“ Der bullige 39jährige Bart de Wever von der Neuen Flämischen Allianz (N-VA) baut sich vor seinen Wählern auf. Gerade hat er die Parlamentswahlen in Belgien mit einem „Monstersieg“ von nahezu 30 Prozent der Stimmen im flämischen Landesteil gewonnen. (weiterlesen…)

„Steht endlich auf!“

Freitag, 18. Juni 2010

Die Deutschen werden wieder kräftig zur Kasse gebeten. Der britische Schriftsteller Frederick Forsyth erklärt im Gespräch mit ZUERST!, was in der Bundesrepublik Deutschland alles schiefläuft

2010Juli2

Forsyth: Es scheint, als befänden sie sich nahe einem Nervenzusammenbruch. Wir haben es in der Bundesrepublik Deutschland mit einer „politischen Klasse“ zu tun – wie übrigens in Brüssel auch.

Politische Klasse?

Forsyth: Ja, eine Klasse von Politikern. Sie besuchen die gleichen Universitäten, studieren die gleichen Fächer, machen politische Karrieren. Aber eines mußten sie noch nie: sie haben noch nie eine Ernte eingefahren, noch nie selber in einem See gefischt, noch nie ein Haus gebaut. (weiterlesen…)

Bericht der Ausländerlobby

Freitag, 18. Juni 2010

2010Juli3Im aktuellen Jahresbericht geht Amnesty International mit der Bundesrepublik Deutschland harsch ins Gericht. Bei näherem Hinsehen entpuppt sich der Report allerdings als Propaganda-Machwerk

Ende Mai war es wieder einmal so weit: die „Menschenrechtsorganisation“ Amnesty International (AI) präsentierte ihren Jahresbericht Zur weltweiten Lage der Menschenrechte, wie gewohnt in rabenschwarzem Einband, ein 544 Seiten starker Katalog der Grausamkeiten. (weiterlesen…)

Respekt gegenüber den Deutschen

Donnerstag, 20. Mai 2010

Was mögen die anderen an uns Deutschen? Der in Frankfurt am Main lebende äthiopische Prinz Dr. Asfa-Wossen Asserate im Gespräch mit ZUERST!

2010Juni1Herr Dr. Asserate, der Mediziner und Aphoristiker Gerhard Uhlenbruck sagte einmal über uns Deutsche: „Wir sind ein Volk der Denker, denn wir denken immer daran, was andere wohl von uns denken.“ Ist da etwas dran?
Asserate: Ja. Die Deutschen sind sehr auf ihr Image bedacht. Das Ansehen – vor allem im Ausland – ist den Deutschen besonders wichtig. Sie haben sich immer schon sehr angestrengt, positiv wahr­genommen zu werden, und ich freue mich, daß diese Anstrengungen belohnt werden.
Was denken die Bürger anderer Staaten denn über uns Deutsche?
Asserate: Das ist sehr unterschiedlich. Aber man kann generell feststellen: Es gibt kaum ein Land auf dieser Erde, welches den Deutschen und dem Deutschen gegenüber nicht Respekt zollt.
Weswegen werden die Deutschen respektiert? (weiterlesen…)