Aus einem jüngst veröffentlichten Dokument geht hervor, daß die EU innerhalb von drei Jahren insgesamt 608 Millionen Euro für Studien und Berater ausgegeben hat. Das Dokument 10209/10 listet auf 260 Seiten Zehntausende Einzelposten auf. Es handelt von externen Studien und Beraterverträgen, die von der EU-Kommission und diversen Unterabteilungen der Europäischen Union in Auftrag gegeben worden sind. Dabei wurden teilweise absurde Themen untersucht. Eine Studie „über die Auswirkungen der EU-Agrarpolitik auf kleine Inseln in der Ägäis“ kostete 490.000 Euro. Eine Analyse zu „Marketing- und Kommunikationsstrategien für Seifen, Shampoos und Haarfestiger“ belief sich auf etwa 85.000 Euro. Eine Beratung zu „Karriereplänen von EU-Beamten über 50 Jahre“ finanzierte der Steuerzahler mit 80.000 Euro. Aus dem am 28. Mai veröffentlichten Bericht geht nicht hervor, welche Instanz innerhalb des EU-Apparats diese Studien wirklich braucht oder wofür sie verwendet werden. Des weiteren ist nicht klar, welches Gremium die Vergabe von Studien und Beraterverträgen kontrolliert. (weiterlesen…)
Archiv für die Kategorie „Wirtschaft“
Groschengrab EU
Donnerstag, 19. August 2010Deutsche Bank gegründet
Montag, 1. März 2010
Am 10. März 1870 wurde durch allerhöchsten Erlaß Seiner Majestät des Königs von Preußen das Gründungsstatut der Deutschen Bank genehmigt. Die Idee der Gründung war, das entstehende Deutschland im Bankensektor, hauptsächlich beim überseeischen Handel, von England unabhängig zu machen. Zu Anfang verfolgte die Deutsche Bank zugleich ökonomische und nationale Zielsetzungen.
Steuergeldverschwendung in München
Montag, 1. Februar 2010Die Haushaltslage in der bayerischen Landeshauptstadt ist mehr als angespannt. Noch im Juli 2009 erklärte der Stadtkämmerer Ernst Wolowicz (SPD), die „fetten Jahre“ seien endgültig „vorbei“. Für das Jahr 2010 hat Wolowicz eine Nettoneuverschuldung von 218 Millionen Euro eingeplant. Durch die Krise, so der Kämmerer, nehme die Stadt weniger Steuern ein.
Trotz der desolaten Lage denkt die Stadt gar nicht ans Sparen. Seit Januar sucht München „für das Direktorium, Stabsstelle des Oberbürgermeisters, zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Koordinatorin/einen Koordinator gegen Rechtsextremismus“. So steht es in einer Stellenausschreibung der Stadtverwaltung. (weiterlesen…)

