Archiv für die Kategorie „Wirtschaft“

Deutsches Erfolgsmodell: VW Käfer

Freitag, 20. Januar 2012

Mit 15.007.034 produzierten Fahrzeugen stellte das Volkswagen-Modell Käfer am 17. Februar 1972 den Produktionsrekord des T-Modells von Ford ein und wurde zum seinerzeit erfolgreichsten Automobil der Welt. (weiterlesen…)

Kein Vertrauen mehr in den Euro

Mittwoch, 23. November 2011

Große Wirtschaftsunternehmen verlieren offenbar das Vertrauen in die europäische Gemeinschaftswährung. Während in Deutschland noch das Märchen von der „Alter­nativlosigkeit“ des Euro durch die Politik geistert, bereitet sich der Tourismusgigant TUI zumindest schon auf den Ausstieg Griechenlands aus der Euro-Zone vor. Das Reiseunternehmen hat eine Klausel in seine Verträge mit griechischen Geschäftspartnern aufgenommen, die die Zahlungsmodalitäten regelt, sollte „der Euro nicht mehr die Währung sein“. (weiterlesen…)

Steigerung der Arbeitsmoral

Freitag, 21. Oktober 2011

Über Heinrich Böll und einige andere Verderber des griechisch-deutschen Verhältnisses

Ich erinnere mich noch wie heute an eine Deutschstunde in der 11. Klasse im Eberhard-Ludwig-Gymnasium in Stuttgart. Mein Lehrer, eine 68er Spät­lese von der Jackett-Fraktion mit Ohrknopf, wollte ausgerechnet meine Meinung hören zu einer Kurzgeschichte von Heinrich Böll. „Katerina, das kannst Du doch bestimmt Deinen deutschen Mitschülern besser erläutern als ich“, sprach mich die Halbglatze jovial an. „Warum ist es besser, wenn man weniger arbeitet?“ (weiterlesen…)

Dänemark macht’s vor

Donnerstag, 21. Juli 2011

Illegale, Drogen, Waffen: Die Dänen schieben dem illegalen Grenzverkehr einen Riegel vor und werden dafür vor allem von deutschen Politikern und Journalisten kritisiert

Dänisch gehört nicht unbedingt zu den romantischen Sprachen in Europa. Hört der unbefangene Besucher es zum ersten Mal, möchte er seinem Gegenüber am liebsten mitleidig auf den Rücken klopfen, damit der die heiße Kartoffel ausspuckt, die ihn an einer deutlichen Aussprache hindert. (weiterlesen…)

Staatlicher Raubzug

Donnerstag, 21. Juli 2011

Wie sich der Fiskus heimlich auf Kosten der Sparer entschuldet

Daß Banken- und Eurorettung die Deutschen teuer zu stehen kommen, geht aus dem aktuellen Haushaltsentwurf von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hervor, der im Juli vorgestellt wurde. Die neuen Schulden sollen demnach im kommenden Jahr 27,2 Milliarden Euro betragen, 2013 dann 24,9 Milliarden, 2014 will der Bund mit 18,7 Milliarden Euro an neuen Krediten auskommen, 2015 sollen es immerhin noch 14,7 Milliarden Euro sein. (weiterlesen…)

Kampfplatz Wendland

Freitag, 19. November 2010

Lobby der linken Gewalt: Wie Linkspartei und Grüne ihre gewalttätigen Fußtruppen gegen den Castor-Transport mobilisieren

Gregor Gysi im Glück. Etwas unsicher steuert er für die Kameras der an­wesenden Journalisten einen gelben Trecker – Marke Renault – über ein Stoppelfeld des Wendlandes. Die Anti-Atomkraftfahne flattert trotzig im Wind. Nach wenigen Metern ist Schluß mit der Vorführung. Gysi verläßt erleichtert den Fahrersitz und steigt hinab zu seinen Anhängern, die auf Trommeln gegen die Atomkraft schlagen. In einen modisch-braunen Mantel gehüllt – darunter trägt er die Intellektuellenfarbe schwarz – parliert er indes in die Diktiergeräte und Mikrophone der Jour­nalisten über seine ­Fahr­künste am Landwirtschaftsgerät. Mit 16 habe er den Führerschein für den Traktor gemacht, erinnert er sich fröhlich.
Als Gregor Gysi 16 war und landwirtschaftliche Fahrstunden nahm, schrieb man das Jahr 1954. Damals war die Welt in der DDR noch in Ordnung. Doch bereits sechs Jahre später rollten Bagger durch Rheinsberg, eine kleine Stadt in Brandenburg. Ingenieure aus der befreundeten Sowjetunion karrten einen Atomreaktor an. 1966 ging das Kernkraftwerk Rheinsberg in Betrieb. Es floß Krimsekt, und SED-Genossen umarmten die sowjetischen Verbündeten. Die Frage der Endlagerung des Atommülls löste man in Gysis Partei, der SED, prag­matisch. Bloß nicht zu nah an der „Hauptstadt der DDR“ Ost-Berlin. Man wählte einen Schacht in Morsleben aus, gleich an der „Grenze“ zum Klassenfeind BRD ge­legen. (weiterlesen…)

Bau der Ostsee-Pipeline kommt voran

Dienstag, 28. September 2010

Der Bau der 1.224 Kilometer langen Ostsee-Pipeline von Rußland nach Deutschland kommt wie geplant voran. Über 250 Kilometer des ersten von zwei Pipelinesträngen wurden bereits verlegt. Wie die Nord Stream AG, Projektleiter und Betreiber der Pipe­line, mitteilte, hat das Spezialschiff „Solitaire“ nun mit der Verlegung der Pipeline im Finnischen Meerbusen begonnen und wird die Leitung vom russischen Küstenabschnitt an weiter in westliche Richtung bauen. Auch die Leitungsstränge in den deutschen und russischen Anlandungsbereichen bei Greifswald und Wyborg wurden bereits fertiggestellt und an Land ge­zogen. Der erste Pipeline-Strang soll noch dieses Jahr in Betrieb genommen werden. Das Projekt ermöglicht eine direkte Gaslieferung von Rußland nach Westeuropa und soll ein Viertel des EU-Bedarfs an Gas decken.

Groschengrab EU

Donnerstag, 19. August 2010

Aus einem jüngst veröffentlichten Dokument geht hervor, daß die EU innerhalb von drei Jahren ins­gesamt 608 Millionen Euro für Studien und Berater ausgegeben hat. Das Dokument 10209/10 listet auf 260 Seiten Zehntausende Einzelposten auf. Es handelt von externen Studien und ­Beraterverträgen, die von der EU-Kommission und diversen Unter­abteilungen der Europäischen Union in Auftrag gegeben worden sind. Dabei wurden teilweise absurde Themen untersucht. Eine Studie „über die Auswirkungen der EU-Agrarpolitik auf kleine Inseln in der Ägäis“ kostete 490.000 Euro. Eine Analyse zu „Marketing- und Kommunikationsstra­tegien für Seifen, Shampoos und Haarfestiger“ belief sich auf etwa 85.000 Euro. Eine Beratung zu „Karriereplänen von EU-Beamten über 50 Jahre“ finanzierte der Steuerzahler mit 80.000 Euro.  Aus dem am 28. Mai veröffentlichten Bericht geht nicht hervor, welche Instanz innerhalb des EU-Apparats diese Studien wirklich braucht oder wofür sie verwendet werden. Des weiteren ist nicht klar, welches Gremium die Vergabe von Studien und Beraterverträgen kontrolliert.    (weiterlesen…)

Deutsche Bank gegründet

Montag, 1. März 2010

Twintowers of Deutsche Bank Headquarter in Frankfurt a.M.Am 10. März 1870 wurde durch allerhöchsten Erlaß Seiner Majestät des Königs von Preußen das Gründungsstatut der Deutschen Bank genehmigt. Die Idee der Gründung war, das entstehende Deutschland im Bankensektor, hauptsächlich beim überseeischen Handel, von England unabhängig zu machen. Zu Anfang verfolgte die Deutsche Bank zugleich ökonomische und nationale Zielsetzungen.

Steuergeldverschwendung in München

Montag, 1. Februar 2010
Das Münchener Rathaus

Das Münchener Rathaus

Die Haushaltslage in der bayerischen Landeshauptstadt ist mehr als angespannt. Noch im Juli 2009 erklärte der Stadtkämmerer Ernst Wolowicz (SPD), die „fetten Jahre“ seien endgültig „vorbei“. Für das Jahr 2010 hat Wolowicz eine Nettoneuverschuldung von 218 Millionen Euro eingeplant. Durch die Krise, so der Kämmerer, nehme die Stadt weniger Steuern ein.

Trotz der desolaten Lage denkt die Stadt gar nicht ans Sparen. Seit Januar sucht München „für das Direktorium, Stabsstelle des Oberbürgermeisters, zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Koordinatorin/einen Koordinator gegen Rechtsextremismus“. So steht es in einer Stellenausschreibung der Stadtverwaltung. (weiterlesen…)