<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>ZUERST! &#187; Schleuser</title>
	<atom:link href="http://www.zuerst.de/archives/tag/schleuser/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.zuerst.de</link>
	<description>Deutsches Nachrichtenmagazin</description>
	<lastBuildDate>Fri, 20 Jan 2012 08:57:03 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Vietnamesische Schleuserbande</title>
		<link>http://www.zuerst.de/archives/318</link>
		<comments>http://www.zuerst.de/archives/318#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 22:12:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Schleuser]]></category>
		<category><![CDATA[Schmuggel]]></category>
		<category><![CDATA[Vietnamesen]]></category>
		<category><![CDATA[Zigaretten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zuerst.de/?p=318</guid>
		<description><![CDATA[In Berlin ist der Staatsanwaltschaft und der Polizei am 10. Februar ein Schlag gegen eine Schleuserbande gelungen. 250 Beamte des Landeskriminalamtes und der Bundespolizei durchsuchten insgesamt elf Wohnungen vorwiegend in Marzahn, Lichtenberg und Treptow-Köpenick. Drei mutmaßliche Drahtzieher wurden verhaftet, zwei von ihnen in einer Wohnung in einem Hochhaus in Friedrichsfelde. In Brandenburg vollstreckten Polizeibeamte sechs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zuerst.de/wp-content/dateien/2010/02/Marlboro-Kippen.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-319" title="Marlboro-Kippen" src="http://www.zuerst.de/wp-content/dateien/2010/02/Marlboro-Kippen-200x150.jpg" alt="Marlboro-Kippen" width="200" height="150" /></a>In Berlin ist der Staatsanwaltschaft und der Polizei am 10. Februar ein Schlag gegen eine Schleuserbande gelungen. 250 Beamte des Landeskriminalamtes und der Bundespolizei durchsuchten insgesamt elf Wohnungen vorwiegend in Marzahn, Lichtenberg und Treptow-Köpenick. Drei mutmaßliche Drahtzieher wurden verhaftet, zwei von ihnen in einer Wohnung in einem Hochhaus in Friedrichsfelde. In Brandenburg vollstreckten Polizeibeamte sechs Durchsuchungsbeschlüsse in Velten, Fürstenwalde, Prenzlau und Glienicke. <span id="more-318"></span>Ein weiteres Haus wurde im sächsischen Delitzsch durchsucht. Die Ermittlungen gegen die vietnamesische Schleuserbande liefen schon seit Sommer vergangenen Jahres. Die drei mutmaßlichen Drahtzieher des vietnamesischen Schleuserringes stehen im Verdacht, in Zusammenarbeit mit diversen international agierenden Helfern bereits seit Jahren Menschen illegal aus Vietnam nach Europa geschleust zu haben. Die Schleusergruppe soll sich aus mehr als 20 Tatverdächtigen zusammensetzen.</p>
<p>Nach bisherigen Kenntnissen sollen 40 Landsleute nach Europa geschleust worden sein. Dabei soll die Bundesrepublik Deutschland das erste Zielland gewesen sein. Nach Angaben der Polizei sind die Vietnamesen von hier aus weiter über Frankreich nach Großbritannien gebracht worden.</p>
<p>„Die Menschen sind freiwillig nach Europa gekommen“, zitiert die Berliner Morgenpost eine Polizeisprecherin. Es handele sich hierbei um sogenannte „Garantieschleusungen“: Die Schleuser geben ihren „Kunden“ eine Garantie, am gewünschten Ziel anzukommen. Es werden dann so viele Anläufe unternommen, bis es klappt. Ein solcher „Vertrag“ kostet die illegalen Einwanderer bis zu 10.000 Euro. Die Schleusungen dauerten zwischen einigen Tagen und mehreren Wochen so ein Ermittler gegenüber der Berliner Morgenpost. In vielen Fällen seien die Menschen zunächst mit dem Flugzeug nach Moskau oder Tschechien gebracht worden. Von dort führe der Weg mit dem Auto weiter nach Berlin, wo die illegalen Grenzgänger vorübergehend in angemieteten Unterkünften untergebracht wurden. Für die Weiterfahrt nach Großbritannien fielen zusätzliche Kosten an, die sie durch den Verkauf illegaler Zigaretten zusammenbrachten. Auch an den Zielorten in Großbritannien setzten sie die illegalen Geschäfte fort. Großbritannien gelte für viele Vietnamesen als „Traumland“, da dort bereits viele Asiaten lebten und man leicht Geld mit dem Anbau von Cannabis verdienen könne.</p>
<p>Dabei hat auch die Bundesrepublik Deutschland mittlerweile ein ernsthaftes Problem mit der vietnamesischen Zigarettenmafia. Neben Morden gingen in der Vergangenheit auch Schutzgelderpressungen, Geldwäsche, Raub und Erpressung auf das Konto vietnamesischer Banden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zuerst.de/archives/318/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

