Kirchen-Mobbing gegen die AfD: Organist darf nicht mehr spielen
Kassel. Als staatstragende Organisationen sind die beiden Großkirchen im Kampf gegen die AfD ganz vorne mit dabei. Sie tun sich dabei wenig christlich durch besonders eifrige Ausgrenzung hervor. Zum Beispiel in Kassel. Dort dürfen AfD-Mandatsträger grundsätzlich keine haupt-, neben- oder ehrenamtlichen Aufgaben in katholischen oder evangelischen Kirchen mehr übernehmen. Betroffen ist etwa der AfD-Stadtverordnete Thomas Sosna, der bislang als Organist (!) tätig war. Die katholische Dekanatskonferenz Kassel-Hofgeismar beschloß vergangene Woche einstimmig, AfD-Mandatsträger von kirchlichen Tätigkeiten auszuschließen. Das gelte besonders für liturgische Aufgaben wie Orgelspiel, Lektorat und Kantorendienst, erklärte Pastoralreferent Stefan Ahr. Sosna hatte auf Honorarbasis in Harleshausen und Ahnatal Gottesdienste musikalisch begleitet. Bei einem Gottesdienst im Mai durfte er nach Angaben des Aushilfspfarrers Harald Fischer nur unter ausdrücklicher persönlicher Mißbilligung (!) spielen. Ein AfD-Mandat sei keine Privatsache und deshalb auch…