Drei Jahre Mitte-Links-Regierung: Auch Polen hat jetzt ein Migrantenproblem
Warschau. Polen galt neben Ungarn bis vor wenigen Jahren als Hauptbollwerk gegen die verheerende Zuwanderungspolitik der EU. Doch seit 2023 stellt nicht mehr die rechtskonservative PiS (Recht und Gerechtigkeit) die Regierung in Warschau, sondern eine Mitte-Links-Koalition unter Ministerpräsident Donald Tusk. Drei Jahre haben genügt, um auch dem östlichen Nachbarland inzwischen ein handfestes Ausländerproblem zu bescheren. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen << Denn Warschau setzt auf immer mehr ausländische Arbeitskräfte. Ende 2025 lebten nach Angaben des polnischen Statistikamtes GUS schon rund 2,3 Millionen Ausländer im Land, knapp 215.000 mehr als nur ein Jahr zuvor. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung lag bei fast sechs Prozent. Allerdings waren 73 Prozent davon Ukrainer, die sich ungleich besser in die Gesellschaft einfügen als die üblichen Problem-Zuwanderer. Die kontinuierliche Zuwanderung wird vor…