Westliche Industrie zu langsam: Verliert die NATO den Rüstungswettlauf mit Rußland?
Brüssel. Ost und West befinden sich längst in einem neuen Rüstungswettlauf. Aber nach viereinhalb Jahren Ukrainekrieg zeigt sich: Rußland hat – entgegen allen Prognosen westlicher „Experten“ – die Nase vorn. Während etwa die Bundeswehr im Ernstfall gerade einmal Munition für zwei Tage hat, sind die russischen Arsenale voll – egal, ob es um Panzer, Artilleriemunition oder Raketen geht. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen << Seit Jahren unternehmen die NATO-Länder verzweifelte Anstrengungen, um ihre zu großen Teilen an die Ukraine abgegebenen Bestände wieder aufzufüllen. Zum Auftakt des Gipfels in Ankara wurden Rüstungsvorhaben im Gesamtwert von mehr als 40 Milliarden Euro vorgestellt. Dazu gehören neue Überwachungsflugzeuge, ein umfangreicher U-Boot-Auftrag Kanadas für den Kieler Marineschiffbauer TKMS sowie die gemeinsame Entwicklung einer europäischen Präzisions-Langstreckenwaffe. NATO-Generalsekretär Mark Rutte sprach von Ausrüstung,…