Vučić mit bedrückender Prognose: „Stehen am Anfang eines größeren Krieges“
Belgrad. Der erstmalige Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskij in Belgrad hat internationale Aufmerksamkeit erregt – traditionell gilt Serbien als enger Verbündeter Moskaus. Anschließend äußerte sich Vučić im Podcast „MD MEETS“ von Axel-Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner zur weiteren Entwicklung des Ukraine-Krieges und wagte eine pessimistische Prognose. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen << Vučić rechnet mit einer weiteren Eskalation. „Ich glaube, daß wir am Anfang eines größeren Krieges stehen.“ Er habe gehofft, daß inzwischen Schritte für einen Frieden eingeleitet würden. Dies sei nicht geschehen und werde nach seiner Einschätzung auch nicht kurzfristig geschehen. Europa befinde sich deshalb „am Rande eines viel, viel größeren Krieges“. Ein Ende der Kämpfe noch in diesem Jahr erwartet der serbische Präsident nicht. Auch im Frühjahr könne der Krieg noch andauern. „Ich sage Ihnen,…